In der Perimenopause haben wir viele Herausforderungen zu meistern. Unzählige Hacks, Tipps und Tricks überfluten uns auf den Sozialen Medien. Wir müssen mit der Zeit herausfinden, was genau für uns passt, was genau uns gut tut. 

Eines der Dinge, die für mich ein absoluter Game-Changer waren, sit der Verzicht oder die Einschränkung von Kohlehydraten in Form von Nudeln, Reis, Kartoffeln, Brot. Ich sage nicht, dass ich diese Sachen nie esse!! Aber früher habe ich eins oder mehrere dieser Lebensmittel täglich (mehrmals) gegessen. Mir und meinem Blutzuckerspiegel tut das nicht gut, daher verzichte ich häufig drauf.

Ich bin immer auf der Suche nach leckeren Alternativen. Die Alternative für Brot sind für mich diese leckeren Cracker, die ich immer auf Vorrat in einer grossen Keksdose habe. Sie eignen sich perfekt als Snack oder als Teil meines Mittagessens, das ich mir täglich mit ins Büro nehme.

Es gibt zwei Varianten:

Variante 1

  • 125 g Pekanüsse
  • 75 g Kürbiskerne
  • 75 g Leinsamen
  • 25 g Chiasamen
  • 20 g Flohsamenschalenpulver
  • 1 TL Salz
  • 1 TL Backpulver
  • 350 g Wasser
  • 50 ml Olivenöl

Variante 2

  • 75 g Pekanüsse
  • 75 g Sonnenblumenkerne
  • 75 g Sesam
  • 75 g Chiasamen
  • 30 g Flohsamenschalenpulver
  • 1 TL Salz
  • 1 TL Backpulver
  • 350 g Wasser
  • 50 ml Olivenöl

Rezept / Anleitung:

  • Nüsse und Seeds im Mixer grob zerkleinern.
  • Salz und Backpulver dazugeben. Ich füge oft noch eine viertel Tasse Hefeflocken hinzu, ich mag den Geschmack und das zusätzliche Protein schadet nie.
  • Zum Schluss Wasser und Öl untermischen und ein paar Minuten quellen lassen.
  • Die Masse der Cracker auf drei Bleche (mit Backpapier) verteilen. Ich gebe die Masse in die Mitte des Blechs, lege eine Lage Backpapier drauf und streiche die Masse drunter glatt. Manchmal nehm ich auch ein Nudelnholz. Das obere Backpapier dient nur zum Verstreichen des Teigs und wird natürlich vor dem Backen entfernt. Ihr könnt das gleiche Stück Backpapier wieder verwenden, wenn ihr mögt.
  • Die drei Backbleche können bei 175 Grad Heissluft gleichzeitig in den Ofen.
  • Nach 20 Minuten drehe ich die Masse einmal um das funktioniert gut, denn der Teig ist inzwischen fest genug für ein Wendemanöver. Nach dem Umdrehen, schneide ich den Teig in die gewünschte Grösse der Cracker. Meine sind etwa so gross wie Knäckebrot, oder etwas kleiner.
  • Nach weiteren 15 Minuten sollten die Cracker fertig sein. Im Idealfall können sie auf einem Kuchengitter abkühlen, damit sie schön knusprig bleiben.

Ich bewahre die Cracker nach dem vollständigen Abkühlen in einer grossen Keksdose auf, da bleiben sie recht lange knusprig. Wichtig: auf jeden Fall gut durchtrocknen lassen im Ofen – es soll ja nichts schimmeln. Mit den vorhin erwähnten Zeitangaben bin ich bisher gut gefahren und hatte keinerlei Probleme.

Meistens backe ich beide Varianten an einem Tag (also 6 Bleche insgesamt), dann bin ich erst mal für ein paar Wochen versorgt.

Ich esse die Cracker oft anstelle von Brot, da sie erfreulicherweise meinen Blutzucker nicht stark erhöhen. Zusammen mit Avocado, Käse oder ähnliches liebe ich die Cracker zum Mittagessen.

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